Vortragender: Ing. Andreas Avender, MSc., IT-Unternehmer, Fa. CDS und Lektor an FHs, WIFIs, etc.
Andreas Avender berichtet in einem 20-minütigen Vortrag mit vielen Fotos und Videos von seiner Reise nach China zum Huawei Ox Horn Campus nahe Shenzhen, der zwölf europäische Städte und Regionen auf einer Fläche von 1,4 Millionen Quadratmeter nachbildet – darunter Heidelberg, Paris, Brügge, Oxford, Verona und Granada (Bauzeit 7 Jahre, Baubeginn 2015). Die Bauwerke sind mit einer 5 km langen Bahnlinie verbunden, die an die Schweizer Jungfraubahn angelehnt ist. Der Campus dient als Forschungs- und Entwicklungszentrum für rund 25.000 – 30.000 MitarbeiterInnen. Die Nachbildung europäischer Architektur soll eine inspirierende Atmosphäre schaffen, die Kreativität und Innovation fördert. Statt nüchterner Bürogebäude bietet die Umgebung ein „Erlebnis“, das den MitarbeiterInnen ein Gefühl von Vielfalt und kultureller Offenheit vermittelt. Huawei ist ein global agierender Konzern mit Niederlassungen in vielen Ländern. Die europäische Architektur auf dem Campus soll die internationale Ausrichtung des Unternehmens widerspiegeln und zeigen, dass Huawei sich als weltverbundenes Unternehmen versteht. Mit Baukosten von rund 10 Milliarden Yuan (ca. 1,45 Mrd. US-Dollar) zeigt Huawei seine wirtschaftliche Stärke und seinen Anspruch, ein führender Innovator zu sein. Huawei verfolgt einen eigenen Ansatz im Supercomputing für leistungsfähige Künstliche Intelligenz.
Podiumsdiskussion
- Hermann Maurer, Informatik-Pionier und Em. Professor an der TU-Graz
- Gerhard Kienzl, Direktor-Stv. der WKO Steiermark
- Karl Hartleb, ICS, Geschäftsführer
Moderator: Wolfgang Schinagl
