Cyber Physical Systeme der Zukunft

brauchen neue Verteidigungsmethoden

Martin Stierle, AIT

E-Day:16
WISSENSCHAFTSDIALOG: WIRTSCHAFT und Wissenschaft

Martin Stierle, AIT: Die digitale Transformation unserer Industriegesellschaft bringt disruptive Veränderungen in allen Wirtschaftszweigen mit sich. Sämtlich relevante Infrastrukturen und beinahe alle Lebensbereiche sind durchdrungen von Informations- und Kommunikationstechnologien.
Durch die damit einhergehende Komplexität für das Funktionieren einzelner Prozesse und gesamter Systeme steigen auch die Bedrohungspotentiale, um die Sicherheit im Sinne von Safety und Security in Frage zu stellen. Cybercrime ist einer der jüngsten aber am stärksten wachsenden Wirtschaftszweige der organisierten Kriminalität. Um hier vorzubeugen, braucht es einerseits moderne Gegenmaßnahmen andererseits auch ein erhöhtes Bewusstsein in den Unternehmen, das durch die „Network and Information Security (NIS)“-Richtlinie der Europäischen Union (EU) und ein neues Cyber-Sicherheitsgesetz deutlich verbessert werden kann.

KI ZUSAMMENFASSUNG

Die zunehmende Vernetzung durch Cyber-Physical Systeme in Bereichen wie Industrie, Mobilität und Energieversorgung erhöht die Systemkomplexität und schafft neue Angriffsvektoren für Cyberkriminalität. Da eine hundertprozentige Sicherheit nicht möglich ist, liegt der Fokus auf der Resilienz von Systemen sowie dem Spannungsfeld zwischen funktionaler Sicherheit und notwendigen Sicherheitsupdates. Das Austrian Institute of Technology forscht hierzu in Bereichen wie Risikomanagement, angewandter Kryptografie und der Detektion unbekannter Angriffe mittels Machine Learning. Zudem wird die Notwendigkeit betont, das Bewusstsein für diese Risiken zu schärfen und fachliche Kompetenzen aufzubauen.

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28. April 2016

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